Frage von NN:
"Ich habe viele Freunde, die keine Christen sind. Wie soll ich damit umgehen? Soll ich mich von ihnen trennen, obwohl es seit Kindheit meine Freunde sind?
1.Korinther 15, 33 "Lasst euch nicht verführen! Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten". Ich mag meine Freunde. Bin ich jetzt ein schlechterer Christ, weil ich mich mit denen abgebe? Ich weiß, dass ich in der Zeit, wo ich mit denen unterwegs bin auch was Sinnvolles machen könnte, aber irgendwie möchte ich diese Freunde nicht aufgeben. Meine Freundin ermahnt mich jedesmal, dass das nicht der richtige Umgang ist. Was soll ich tun?
"
Wer zu Jesus gehört, der entdeckt eine Freude und Liebe zu anderen Christen (den geistlichen "Geschwistern") und kann ganz in der Gemeinde aufgehen. Das ist auch richtig und gut. Denn wir brauchen die korrigierende Gemeinschaft untereinander und die gemeinsame Ausrichtung auf Gottes Wort. Doch welchen Stellenwert bekommen die Menschen, die nicht zu Jesus gehören? Muss ich etwa alle Beziehungen abbrechen, wenn ich Christ werde, wie manche fürchten?
Diese Frage ist nicht mit richtig oder falsch zu beantworten. Es gibt da zu viele Arten von Freundschaft und Beziehungen. Darum möchte ich einmal auf die Eckpunkte eingehen, die Jesus uns in seinem Wort gegeben hat.