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Über den Autor

Micha(ela) Kemper, verheiratet mir Chris, gebürtige Mittelfränkin. Ausbildung zur Jugendreferentin und Erzieherin am Marburger Bibelseminar. Zur Zeit als Jugendreferentin im Elbingeröder EC-Verband tätig. Ihr Herz schlägt für Gemeinde, junge Menschen, Familien und an kniffligen theologischen Fragen beißt sie sich gern mal die Zähne aus.
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Frage von BS:
"Wie ist das mit dem Mondkalender und dem angeblichen Einfluss auf Dinge wie Haare schneiden, Gartenarbeit, Fenster putzen, Gesundheit usw.? Wo hört da die Naturkunde auf wo fängt der Schwindel an?"
Mondphasen und Mondkalender
Der Mondkalender teilt das Jahr in Perioden ein, die sich nach den sogenannten „Mondphasen“ richten. Als Mondphasen bezeichnet man die Abschnitte in der der Mond innerhalb einer Periode um die Erde kreist. Je nachdem, wie Mond, Erde und Sonne zueinander stehen, wird der Mond von der Sonne unterschiedlich beleuchtet – z.B. Vollmond, Halbmond, Neumond usw. Die gleiche Mondphase tritt ungefähr nach etwa 29,5 Tagen wieder auf. Die Rechnung eines Mondkalenders ist also ähnlich wie die der Sonne, nur dass das „Mondjahr“ ca. 10-12 Tage kürzer ist als das „Sonnenjahr“.
Über Jahrhunderte hinweg fanden und finden Mondphasen, also zu- und abnehmender bzw. auf- und absteigender Mond, in Land- und Forstwirtschaft Beachtung. Man ging davon aus, dass man bestimmte Arbeiten stets zum „richtigen Zeitpunkt“ durchführen sollte. D.h. es gibt für bestimmte Angelegenheiten „gute“ und „schlechte“ Zeiten.
Beispielsweise wurde empfohlen, Getreide generell bei abnehmenden Mond einzulagern; es soll dann haltbarer und nicht so anfällig für Käferbefall und Schimmelerkrankungen sein.
Seit den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts gerät die Theorie über Mondkalender und ihr Einfluss auf das Leben von Natur und Menschheit wieder vermehrt ins Interesse unserer Gesellschaft, was sich u.a. dadurch ausdrückt, dass es viele sogenannte „Mondkalender“ zu kaufen gibt. Diese sind sehr detailliert ausgearbeitet und beachten die Mondkonstellationen sehr genau.