Ein Irrgarten

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Nadine Bauerfeind war Praktikantin bei der CINA. Aus Meck-Pomm zog es sie nach Abitur und Taufe für ein Jahr in eine Missionsschule in Württemberg. Hat sie Zeit, dann liest sie liebend gern ein gutes Buch, schreibt Geschichten und zeichnet. Und wenn sie nicht gerade versucht, sich das Gitarrespielen beizubringen, ist sie auf ihren Inline-Skates unterwegs.

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„Das Leben ist eine Aneinanderreihung von Zimmern, die wir betreten. In ihnen begegnen uns immer wieder Menschen, die unser Leben beeinflussen.“ Diesen Gedanken habe ich vor ein paar Wochen in einer amerikanischen Fernsehserie aufgegriffen. Seitdem begleitet mich diese Vorstellung:

Ich stelle mir vor, ich bin in einem riesigen Haus und suche den Ausgang. Auf meiner Suche gehe ich durch immer neue Zimmer. Sie haben oft nicht nur eine Tür. Ich muss mich entscheiden. In diesen Zimmern treffe ich alte Bekannte aber auch viele neue Gesichter. Jeder von ihnen hat eigene Erfahrungen gemacht, gibt mir Tipps, die ich annehmen oder verwerfen kann. Einige meinen es gut mit mir, andere nicht. So führt mich mein Weg immer weiter durch dieses Haus.

Wenn ich zurückblicke, dann war dieses Haus für mich bis vor etwa drei Jahren wie ein Irrgarten. Und ich bin in meinem Leben oft in eine Sackgasse geraten, habe falsche Wege eingeschlagen. Das Leben machte wenig Sinn. Doch irgendwann kam ich an eine Tür, die nennt man vielleicht „Glaubenspforte“.

In dieser Tür stand ein Mann, der mir Hilfe anbot, mich zu Recht zu finden. Er sagte: Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit und ich bin das Leben! Ohne mich kann niemand zum Vater kommen. Johannes 14,6

Von diesem Tag an hatte ich einen Begleiter. Er, Jesus, geht mit mir durch dieses Labyrinth aus Zimmern und zeigt mir den richtigen Weg für mein Leben. Ich treffe Menschen, denen auch ich eine Hilfe sein kann und die mich näher an mein Ziel bringen, zu meinem Vater. Bei ihm bin ich dann wirklich zu Hause.