Jesus auf Weltreise

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Über den Autor

Matthias ist Jahrgang 1983 und studiert Theologie , Geografie und Sportwissenschaft in Tübingen. In seiner Freizeit rennt er gerne durch den Wald, spielt Fußball oder sucht mit seiner Pfadfindergruppe das Abenteuer.

Rückfrage an Matthias Riedel

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Frage von C. S.:
"Ich hab dummerweise vor kurzem im TV "Welt der Wunder" angesehen, wo u.a. das Thema behandelt wurde, wer Jesus war. Dummerweise wurde dort auch die Ansicht ausgeführt, dass Jesus evtl. nur scheintot war, betäubt durch ein Naturheilmittel dieser Zeit und so nicht wirklich tot im Grab war und danach nach Indien ging. Das soll durch einen Fußabdruck zu belegen sein. Was ist da dran? Und wie gehe ich jetzt mit meinen Zweifeln um?"

Nichts Neues unter der Sonne

Paulus schreibt an die Korinther, in deren Gemeinde es eine Gruppe gab, die nicht an Jesu Auferstehung glaubten:

Ich gebe euch weiter, dass Christus gestorben ist für unsere Sünden nach der Schrift; und dass er begraben worden ist; und dass er auferstanden ist am dritten Tage nach der Schrift.
1.Korinther 15,3-4


Und kurz danach:

Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist auch euer Glaube vergeblich.
1.Korinther 15,14



Tod und Auferstehung Jesu – daran scheiden sich also schon von Anfang an die Geister. Der Mensch kann das große Geheimnis nicht fassen, dass sein Gott am Kreuz stirbt und ihn erlöst. Dieses Wort vom Kreuz ist unerhört und anstößig - der sündige Mensch will es nicht hören, weil er selbst Gott sein will und sich selbst erlösen will.

Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist`s eine Gotteskraft!
1.Korinther 1,18

schreibt Paulus an diese ersten Christen, und weiter:

Wir aber predigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit; denen aber die berufen sind, Juden und Griechen, predigen wir Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit.
1.Korinther 1,23


Von Anfang an also ist die Rede vom Erlösertod das scharfe, zweischneidige Schwert, das Glauben vom Unglauben, Licht vom Dunkel trennt.


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