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Über den Autor

Als Badnerin aus der südlichsten Ecke Deutschlands ist sie nach einem zweijährigen Aufenthalt mit dem Janz Team in Paraguay jetzt als Praktikantin bei CINA gelandet. Davor hat sie an der Staatsunabhängigen Theologischen Hochschule Basel Theologie studiert. Sie liebt ihren Schwarztee und regelmäßige Auszeiten, in denen sie vor Gott und sich selbst wieder zur Ruhe finden kann.
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„Immel mit del Luhe“ – manchmal muss ich an dieses Cartoon mit dem freundlich lächelnden Chinesen denken. Und diesen Spruch müsste ich mir eigentlich zwanzig Mal am Tag sagen. Ihn auf einem großen Brett vor meinen Kopf anbringen. Ich habe nämlich ein Talent dafür, mich selbst aus der Ruhe zu bringen. Alles muss jetzt und sofort und oben drein möglichst noch perfekt passieren. Bloß keine Zeit verlieren – man könnte ja was verpassen. Das Leben verpassen.
Dass die Dinge langsam genau so gut oder noch besser funktionieren, dass manches einfach Zeit braucht, das will mir nur schwer in den Kopf. Ist vielleicht auch kein Wunder, denn schließlich lebe ich ja in einer Zeit, in der alles sofort und schnell verfügbar ist. Per Mausklick sofort die nötigen Informationen aus dem Internet holen. Per Handy sofort Freunde und Bekannte an der Strippe haben. Sich bei Lidl und Aldi sofort seine kleinen Wünsche und Träume erfüllen. Alles! Jetzt! Sofort! Hechel.
Nicht nur der Chinese mahnt mich, aus dieser Treibjagd immer mal wieder auszusteigen. Auch in den Psalmen werde ich dazu aufgeordert:
Komm wieder zur Ruhe, mein Herz! Denn der Herr hat dir Gutes getan.
Psalm 116,7
Zur Ruhe kommen. Pause machen. Nicht alles haben wollen und brauchen. Zu entdecken, was Gott mir Gutes getan hat. Wie er mich bis jetzt immer noch versorgt hat. Mich zu erinnern, dass ich bei ihm nicht zu kurz komme, auch wenn die Soll - Haben - Bilanz an Geld, Zeit, Stärken und Schwächen bei mir vielleicht nicht so günstig ausfällt, wie bei anderen.
„Komm wieder zur Ruhe, mein Herz! Denn der Herr hat dir Gutes getan.“
Velstanden…?