Frage von K.H.:
"Was geschieht denn mit Christen, deren Gottesbeziehung "einschläft". Die sich also nicht bewusst abwenden. Sind sie noch errettet oder benötigen sie eine erneute Bekehrung?"
Sicher in Gottes Hand
Die Antwort zu dieser Frage hängt von einigen Faktoren ab.
Daher möchte ich als Basis für die Antwort die Fakten aus der Frage wörtlich nehmen. Unter „Christen“ verstehe ich wiedergeborene Menschen: Ganz bewusst haben sie Jesus Christus als ihren persönlichen Heiland angenommen. Eingeschlafen ist die Gottesbeziehung, sie pflegen demnach keine aktive Beziehung zu Gott. Sie haben vielleicht die Gemeinde verlassen und sind nicht mehr regelmäßig im Gespräch mit Gott. Eine ganz bewusste Abkehr vom Glauben hat nicht stattgefunden.
Ein Mensch, der Jesus Christus als seinen persönlichen Retter annimmt und darauf vertraut, dass er durch den Glauben an ihn ewiges Leben und Vergebung der Sünden hat, ist ein Christ. Es findet dabei keine Verbesserung des Menschen, sondern eine Umwandlung statt. Der alte Mensch stirbt mit Jesus und wird zu einem neuen Leben in Jesus wiedergeboren.
Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.
2.Korinther 5,17
Durch die Bekehrung ist die Frage der Vergebung von Schuld geklärt. Ein neues Leben hat begonnen. Es ist ein Leben im Geist, denn der Heilige Geist wird – wie die Bibel es nennt - im Herzen der betreffenden Person einziehen. Niemand wird diesen Menschen aus Gottes Hand reißen können.
Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit9, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben. Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters rauben. Ich und der Vater sind eins.
Johannes 10,27-30