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Martin Mandt, 37, rheinische Frohnatur und Filmeliebhaber. Glücklich verheiratet!
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Was für ein Handynetz haben Sie? Ganz früher gab es nur das C-Netz. Das wurde bald vom besseren D-Netz abgelöst, dazu kamen weitere Netze. Allen gemein ist, dass sie Menschen mit Mobilfunktelefonen ermöglichen, miteinander quasi immer und überall in Kontakt zu treten.
Was hat das mit Pfingsten zu tun? Christen kennen Pfingsten, während der Rest der Welt die Feiertage einfach nur freudig genießt. Nach Weihnachten, Ostern und Himmelfahrt – da ist Jesus erstmal weg – kommt Pfingsten. Was soll das? Ist doch alles vorbei!? Im Gegenteil! Es fängt gerade erst an!
Pfingsten ist sozusagen die Totalinstallation des G-Netzes, das uns ermöglicht, immer und überall mit Gott in Kontakt zu treten – durch ein simples Gebet.
An Pfingsten kam zunächst der Geist Gottes zu den Jüngern. Er ermöglichte ihnen in verschiedenen Sprachen gleichzeitig (!) zu predigen. Paulus erklärt dann, dass unsere Gebete eigentlich für die Heiligkeit Gottes zu schlecht sind. Unser Menschsein ist eigentlich nicht mehr dafür geeignet, vor den Schöpfer aller Dinge zu treten und zu sprechen. Paulus sagt, dass der Geist uns vor Gott vertritt, wenn wir zu ihm sprechen, nämlich „mit unaussprechlichem Seufzen.“ (
Römer 8,26)
So ist der Geist Gottes so was wie ein Übersetzer, der unsere unzulängliche Sprache für Gott so umwandelt, dass Gott sich erbarmt, unsere Gebete anzuhören. Tröstlich oder? Und wahrlich ein Grund zum Feiern. Das G-Netz gäbe es ohne Jesus nicht, der den „Tröster“ dreimal als solchen ankündigt (
Johannes 14,26,
Johannes 15,26,
). In diesem Sinne für die Zukunft: Frohe Pfingsten!